Fragen über Fragen

Ich:        Wie lange machst du diese Stadtführungen schon?

Er:          Seit einem Jahr etwa.

Ich:        Wie bist du zu diesem Nebenjob gekommen?

Er:          Für mich war es einfach. Leute aus meinem Fach werden gerne genommen.

Ich:        Was studierst du?

Er:          Geschichte.

Ich:        Was hältst du persönlich von der Stadt Basel?

Er:          Ich schätze die Lage am Rhein und die Architektur.

Dieses etwas vereinfacht wiedergegebene Gespräch findet im historischen Zentrum von Basel in der Schweiz statt. Merkt man sehr, dass wir vor kurzem einen Kurs zur Interviewführung hatten?

Der arme Kerl, der sich meiner Neugierde stellen muss, ist unser Tourguide. Er hat den Tagesauflug mit Altstadtführung und Museumsbesuch für eine Gruppe aus ca. 20 Studenten organisiert. Obwohl bereits Anfang November ist, herrscht herrlich sonniges Wetter. Wir schlendern in Richtung Basler Marktplatz, um das Rathaus zu besichtigen. Eine Freundin neben mir sieht mich an und zieht die Augenbraue hoch.

Ich:        Was ist los?

Sie:        Du stellst zu viele Fragen.

Ich:        Findest du das unangebracht?

Sie:        Ja.

Ich:        Warum?

Sie:        Du wirkst aufdringlich.

Ich:        Was sollte ich deiner Meinung nach tun?

In dem Moment wird mir klar, was sie meint. Ich bin mir nicht sicher, ob man das jemals wieder loswird.

Hier eine kleine Auswahl an Fotos, die beim Ausflug entstanden sind (was übrigens beweist, dass ich nicht ausschließlich nervige Fragen gestellt, sondern auch `mal etwas anderes getan habe):

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