Warum Projekt Tim?

Die können nicht richtig sprechen und müssen beschäftigt werden. Etwas in der Art muss sich unsere französische Gastmama gedacht haben, als sie einer Freundin und mir Tim und Struppi-Comics in die Hand drückte. Tintin en Amérique hatte sie für mich ausgewählt. Meine Freundin und ich waren begeistert. Die lesen ja wirklich Comics, dachten wir uns, genauso wie man uns das in der Schule erzählt hat. So verlief meine allererste Begegnung mit Tim, dem Abenteurer.

Die Verbindung zu Frankreich hat angehalten. Ich habe einen Studienplatz für den Master Deutsch-Französische Journalistik in Freiburg bekommen. Nun stellt sich mir die Frage: Wie wird man eigentlich deutsch-französische Journalistin? Ich habe nur eine grobe Ahnung davon. In diesem Blog will ich in unterschiedlicher Form über Begegnungen, Beobachtungen, Herausforderungen, Hürden, Geschichten aus dem Studentenleben und vieles mehr berichten, was einem auf dem Weg in den deutsch-französischen Journalismus unterkommen kann.

Da Tim nicht nur aus einem französischsprachigen Land stammt, sondern auch Reporter von Beruf ist, eignet er sich prima als Symbolfigur für mein kleines persönliches Projekt. Ganz soweit herumgekommen wie der reisefreudige Comicheld und sein treuer Gefährte Struppi bin ich noch nicht. Bisher habe ich mich vor allem in Regensburg (Bachelor Deutsch-Französische Studien), Nizza (integriertes Auslandsjahr), Brüssel (Praktikum im Europaviertel), Wien (Praktikum bei einem Student Support Service) und nun eben in Freiburg (Master Deutsch-Französische Journalistik) herumgetrieben. Als nächste Station wird im zweiten Teil der Masters Straßburg folgen. Das nur als Erklärung dafür, woher ich die konfusen Ortsangaben in den Artikeln kommen.

Hunderttausend heulende und jaulende Höllenhunde, würde Kapitän Haddock jetzt sagen, auf dass das Projekt Tim erfolgreich ausgeführt werde! Oder so ähnlich …

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Wie wird man eigentlich deutsch-französische Journalistin?

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